Hohe Qualität bei der Bodenschutzkalkung sichern

Der Landesbetrieb ForstBW wird gemeinsam mit der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft DLG e.V. Qualitätsstandards für die in der Bodenschutzkalkung im Wald eingesetzten Materialien erarbeiten. 

Landesforstpräsident Max Reger sagte: "Baden-Württemberg setzt seit rund zehn Jahren Gemische aus Kalkstein (Dolomit), Holzasche und Wasser für die Bodenschutzkalkung ein." Holzasche werde in den Fällen zugesetzt, wenn Bodenproben einen Mangel an Kalium und Phosphor anzeigen. Holzaschen ersetzen insbesondere das bis 2008 bei Kaliummangel verwendete Kaliumsulfat. Reger erklärte: "Künftig soll es zwei geprüfte Produkte für die Waldkalkung geben, deren Herstellung - von den einzelnen Bestandteilen (Holzasche) bis zum fertigen Gemisch - eine externe und neutrale Stelle überwacht". Laufende Überwachung sollen darüber hinaus die geforderten Eigenschaften gewährleisten. Das neue Verfahren wird den Bearbeitungsaufwand bei den unteren Forstbehörden sowie in der Betriebsleitung von ForstBW deutlich reduzieren. 

"Ein definiertes und qualitätsgesichertes Produkt vereinfacht die Ausschreibung und Vergabe.", betont Reger. Es schaffe zudem Rechtssicherheit im Rahmen der Förderung von EU, Bund und Land in Bezug auf die geforderte Qualität des eingesetzten Materials. 

(Quelle: www.forstbw.de) 

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