Staatsforst im Saarland nimmt Bodenschutzkalkungen 2018 auf

„Bodenschutzkalkungen sind derzeit die einzige forstliche Möglichkeit, besonders gefährdeten Waldstandorten unmittelbar neues Säurepufferungsvermögen zu Verfügung zu stellen“, heißt es im Konzept zur Bodenschutzkalkung des Staatsforstes im Saarland. Deshalb werden im saarländischen Wald im Januar und Februar 2018 - je  nach Witterung - wieder Kompensationskalkungen durchgeführt. 

Gekalkt wird auf einer  Fläche von rund 1.360 Hektar, und zwar in Revier 24 Ausbildungsrevier, Revier 25 Wustweiler, Revier 26 Tholey, Revier 17 Ottweiler und Revier 22 Bexbach. Bei einer Menge von etwa drei Tonnen Magnesiumkalk pro Hektar können so pro Tag zwischen 60 und 75 Hektar Wald behandelt werden. Demnach werden die Hubschrauber zwischen 18 und 23 Tagen über den Wäldern kreisen.

Zweck der 2013 wieder aufgenommenen Waldkalkung ist, der weiteren Versauerung der Waldböden entgegenzuwirken. Durch die Ausbringung von Kalk werden weitere Säureeinträge in den oberen Bodenschichten neutralisiert. Nähere Auskünfte zum zeitlichen und räumlichen Umfang der Kalkungsmaßnahmen können zeitnah der örtlichen Presse entnommen oder bei dem zuständigen SaarForst-Mitarbeiter FD Erich Fritz (Tel. 0681-9712-116) erfragt werden.

Alle Infos mit Zeit-, Ablauf und Flächenplänen finden Sie unter: saarland.de/saarforst.htm