18.03.2014

Ehrenpreis für Zukunftssicherung des Waldes geht an Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald würdigt mit dem Preis zugleich die Fürsorge Sachsen-Anhalts zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Waldböden

Berlin, 13. März 2014.
Dr. Wolfgang von Geldern, Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), ehrte im Rahmen eines Parlamentarischen Abends am 13. März 2014 in Berlin Dr. Hermann Onko Aeikens, Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, mit der Goldenen Tanne 2013. Den Ehrenpreis verlieh die SDW in Kooperation mit der Düngekalk-Hauptgemeinschaft (DHG) nunmehr zum 10. Mal an Persönlichkeiten, die sich vorbildlich für den Waldschutz einsetzen.

Staatsminister a. D. Dr. von Geldern erinnerte daran, dass vor 30 Jahren der erste Waldschadensbericht in Deutschland erschienen war. Damit markiert das Jahr 1984 den Beginn der wissenschaftlichen Suche nach den Ursachen der Waldschäden und nach geeigneten Gegenmaßnahmen. Von Geldern: „Aber erst heute wissen wir, welche wichtige Rolle die Böden in diesem Kontext spielen.“ Dass dieses Wissen nun vorliegt, sei engagierten Personen wie Dr. Aeikens zu verdanken. Als verantwortlicher Minister habe er in den Waldschadensberichten seines Bundeslandes auf diesen Zusammenhang besonders hingewiesen und die Notwendigkeit von Bodenschutzkalkungen und anderen Maßnahmen herausgestellt. Darüber hinaus habe Minister Aeikens seit einigen Jahren neuerlich die Waldkalkung in Sachsen-Anhalt unterstützt und sich somit um die Zukunftssicherung der Wälder große Verdienste erworben.

Dr. Aeikens nahm den Traditionspreis mit großer Freude entgegen. Er wies darauf hin, dass in Sachsen-Anhalt innerhalb der letzten 20 Jahre 69.000 ha neue Waldfläche geschaffen wurden und der Wald mit über 600.000 ha für Sachsen-Anhalt eine große Bedeutung habe. Dr. Aeikens bekannte sich zum aktiven Waldschutz unter der Prämisse des nachhaltigen Wirtschaftens. Dazu zählte er den pfleglichen Umgang mit den Waldböden und die Zurückführung versauerter Standorte durch Kalkung „auf mehreren 1000 Hektar“ in einen naturnahen Zustand; dabei werde das Land auch die Privateigentümer unterstützen, „zum Wohle unseres Waldes“.

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