Wald- und Bodenzustandsberichte

Seit 1984 wird jährlich in den Monaten Juli und August der Zustand der deutschen Wälder überprüft. Als Indikator für den Waldzustand dient der Kronenzustand der Bäume. An ihm lässt sich leicht erkennen, ob ein Baum gesund ist oder ob er auf einem säuregeschädigten Standort steht. Die regelmäßigen Stichprobenerhebungen helfen, Veränderungen am Baum und im Boden zu erkennen und Risiken besser zu bewerten. Die gewonnenen Informationen bilden außerdem eine wichtige Grundlage für forst- und umweltpolitische Entscheidungen zum Schutz des Waldes. Das Bundesergebnis wird  aus den Daten berechnet, die von den zuständigen Stellen der Länder erhoben werden.

Von 1987 bis 1993 wurde zudem die erste Bodenzustandserhebung (BZE I) durchgeführt. Erst in den alten, später dann auch in den neuen Bundesländern. Die zweite Bodenzustandserhebung (BZE II) erfolgte in den Jahren 2006 bis 2008. Im Rahmen dieser Inventur wurden im Vergleich zu der BZE I der Zustand und die Veränderung der Waldböden in allen Bundesländern untersucht. Die Auswertung erfolgte unter Federführung des Thünen-Institutes durch ein Expertenteam, bestehend aus 35 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

Die Ergebnisse der Waldzustandsberichte der waldreichsten Bundesländer sowie der aktuelle Bodenzustandsbericht der BZE II sind hier abrufbar. Empfehlenswert ist besonders der Bericht aus Baden-Württemberg 2015, in dem insbesondere die Aspekte Bodenschutz, Bodenversauerung und Bedeutung der Waldkalkung überzeugend erklärt werden.

Waldzustandsberichte 2016:

Waldzustandsberichte 2015:

Waldzustandsberichte 2014:

Waldzustandsberichte 2013: